Zukunft des Bergbaus in Schwaz ungewiss

30. Mai 2001, 22:56
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Unterschiedliche Ansichten über Felsstürze vom Eiblschrofen

Schwaz - Die Zukunft des Bergbaus in Schwaz bleibt auch nach der jüngsten Verhandlungsrunde mit der Montanbehörde ungewiss. Für Bürgermeister Hans Lintner (VP) bleibt vorerst offen, ob die Felsstürze vom Eiblschrofen vor zwei Jahren in Zusammenhang mit den Bergbauaktivitäten der Montanwerke Brixlegg standen. Damit, so Lintner, sei der Versuch der Montanwerke, den Abbau wieder aufzunehmen, vorerst abgewendet.

Hans Wöbking von den Montanwerken kommt zu anderen Schlüssen: Die Behörde habe keine Sicherheitsauflagen erteilt und damit die Haltung der Experten im offiziellen Gutachten der Montanbehörde bestätigt, dass Bergbau und Felsstürze in keinem Zusammenhang stünden. Das von der Montanbehörde in Auftrag gegebene Gutachten sei "in der Substanz nicht erschüttert" worden, meinte ein Sprecher.

Die Montanwerke hätten nun zwei Monate Zeit, darüber zu entscheiden, ob sie mit einem neuen teureren Abbauverfahren die Schottergewinnung wieder aufnehmen werden, so Wöbking (DER STANDARD,Print-Ausgabe,31.5.2001, hs)

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