Burgenländische Familienförderung bleibt

30. Mai 2001, 16:15
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SP-LR Verena Dunst weist Überlegungen zur Einsparung der Familienzuschüsse zurück

Eisenstadt - Die burgenländische Familien-LR Verena Dunst (S) wies am Mittwoch Überlegungen zurück, man könne sich mit der Einführung des Kindergeldes die Familienzuschüsse der Länder ersparen. "Den Familienzuschuss des Landes Burgenland wird es auch nach dem 1. Jänner 2002 geben - neben dem Kindergeld. Das versichere ich den burgenländischen Familien."

Ziel des burgenländischen Familienzuschusses sei es, Familien mit geringen Einkommen im zweiten und dritten Lebensjahr des Kindes zu unterstützen. Das geplante Kinderbetreuungsgeld stellt für Dunst keine spezielle Unterstützung für Familien mit geringem Einkommen dar und kann daher nicht als Ersatz für die Familienförderung gesehen werden.

Mit Nachdruck forderte Dunst bei der Familienreferentenkonferenz der Bundesländer die Wiedereinführung der Kindergarten-Milliarde ein. "Ich vermisse hier Vorstöße des zuständigen Kindergartenreferenten LHStv. Franz Steindl (V, Anm.), Geld für die Kindergärten ins Land zu holen", sagte die SPÖ-Politikerin. Mit einer neuen Kindergarten-Milliarde könnte man vor allem den Ausbau der Kinderkrippen forcieren und für die Eltern somit wichtige Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie schaffen, argumentierte sie. (APA)

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