EU-Kommissar: Handy-Roaming ist zu teuer

30. Mai 2001, 15:17
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Wegen zu hoher Roaming-Gebühren droht den Mobilfunkbetreibern ein Kartellverfahren

Wegen zu hohen Roaming-Gebühren scheint den europäischen Mobilfunkbetreibern ein Kartellverfahren zu drohen. Der EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti hatte sich vor dem Europäischen Parlament entsprechend geäußert, berichtet der vereinigte Wirtschaftsdienst (VWD).

Ein Verstoß gegen das Wettbewerbsgesetz?

Roaming Gebühren entstehen ja bekanntermaßen bei der Benutzung fremder Mobilfunknetze im Ausland. Im vergangenen Jahr hatte die Europäische Kommission eine Befragung bei den Mobilfunkunternehmen in Europa durchgeführt. Dabei soll der Verdacht bestätigt worden sein, dass die Netzbetreiber ihre Roaming-Gebühren aufeinander abstimmen. Das wiederum wäre aber ein Verstoß gegen das Wettbewerbsgesetz.

Der EU-Wettbewerbskommissar Monti meint dazu, dass die Kommission bei bestimmten Unternehmen ein Verfahren anstreben könnte, Einzelheiten wurden aber nicht genannt. (red)

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