Entwicklungsländer brauchen IT

30. Mai 2001, 14:43
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Zu diesem Schluss kommen die Teilnehmer des G-15-Treffen in Indonesien

Beim G-15-Treffen über Informationstechnologien, das zur Zeit in Indonesien stattfindet, sind die neuen Technologien und deren Folgen ein Hauptthema. Delegierte aus den Entwicklungsländern sind naturgemäß der Meinung, dass besonders den ärmeren Ländern der Zugang zum Internet und der Informationstechnologie ermöglicht werden muss. Das sei eine Voraussetzung dafür, dass diese Staaten an den Vorteilen der Globalisierung teilhaben können.

Nur 1 Prozent der Menschen haben weltweit Zugang zum Internet

Von den sechs Milliarden Menschen auf der Welt haben weniger als Prozent Zugang zum Internet. Vertreter der Entwicklungsländer sind sich einig, dass die internationale Gemeinschaft und die Privatwirtschaft bei der Überwindung dieser Kluft helfen müssen.

Mehr Ungleichheit

Wirtschaftssysteme, die auf Wissen beruhen, haben die Ungleichheiten zwischen den Ländern noch verstärkt .

So sagte der nigerianische Außenminister Sule Lamido, dass der Zugang zur Informationstechnologie neue Arbeitsplätze schaffe und damit bei der Armutsbekämpfung helfe. Ein ernsthaftes Hindernis für das Wachstum in den Entwicklungsländern ist aber die schlechte Versorgung mit Elektrizität, Telefonen und Computern. Diese Mängel beschränken den Zugang zu neuen Informationen und drängt die armen Länder weiter an den Rand der Weltwirtschaft.

Der Gruppe der 15 gehören 19 folgende Länder an: Algerien, Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Indien, Indonesien, Iran, Jamaika, Kenia, Malaysia, Ägypten, Mexiko, Nigeria, Peru, Senegal, Simbabwe, Sri Lanka und Venezuela. (red)

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