Zwei UCK-Extremistenführer in Mazedonien getötet

30. Mai 2001, 13:20
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Albaner-Parteien wollen nun doch nicht mit der UCK zusammenarbeiten

Belgrad/Skopje - Zwei Führer der albanischen extremistischen "Nationalen Befreiungsarmee" (UCK) sollen am Dienstag bei heftigen Gefechten zwischen mazedonischen Sicherheitskräften und der UCK im Dorf Matejce, nordwestlich von Kumanovo, getötet worden sein. Dies berichtete die mazedonische Tageszeitung "Vecer" unter Berufung auf einen ungenannten Militärhauptmann am Mittwoch. Die Namen der getöteten UCK-Kommandanten wurden nicht veröffentlicht.

In den seit Tagen anhaltenden heftigen Gefechten war vor einigen Tagen der UCK-Führer in der Region von Kumanovo, Fadil Limani alias "Tiger", ums Leben gekommen. Die mazedonischen Regierungsparteien hatten am Dienstag ein Abkommen zurückgewiesen, welches die Führer von zwei albanischen politischen Parteien zuvor in der Kosovo-Stadt Prizren mit dem politischen UCK-Führer Ali Ahmeti abgeschlossen hatten.

Nachdem der Hohe Vertreter der EU für Gemeinsame Außenpolitik und Sicherheit, Javier Solana, Skopje wiederholt besucht hatte, distanzierten sich die Führer der zwei albanischen Parteien, Arben Xhaferi und Imer Imeri, von dem Abkommen, welches eine Zusammenarbeit mit der UCK vorgesehen hatte. (APA)

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    Die UCK genießt großen Rückhalt weiter Teile der albanischen "Minderheit"

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