SMS mit Bild und Ton

30. Mai 2001, 12:52
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"Enhanced Messaging Service" (EMS) soll SMS ablösen

Alcatel , Ericsson , Motorola und Siemens wollen den Kurznachrichtendienst SMS (Short Message Service) weiterentwickeln. Kurznachrichten sollen in Zukunft auch Bilder und Töne enthalten können. Deshalb arbeiten die Firmen gemeinsam an der Weiterentwicklung des offenen Standards "Enhanced Messaging Service" (EMS).

"Enhanced Messaging Service"

Mittels einer offenen Spezifikation soll die Interoperabilität zwischen den Produkten der verschiedenen Firmen sicher gestellt werden. Nicht nur Bilder, Ruftöne und Melodien können mit EMS versendet werden, Netzbetreiber haben auch die Möglichkeit besondere Service wie etwa Bildschirmschoner und Klingeltöne im Internet zum Herunterladen zur Verfügung zu stellen. Ebenfalls kann der Nutzer Bilder selbst programmieren, im Handy abspeichern und versenden

Geringe Investitionen

EMS nutzt die gleiche Infrastruktur wie SMS. Daher ermöglichen nach Angaben der Hersteller schon geringe Investitionen den schnellen Ausbau des EMS-Standards.

Ab Juni 2001

EMS ist ein komplett offener Standard und kann daher von jedem Hersteller unterstützt werden. Entwickelt wurde er von 3GPP(3rd Generation Partnership Project). 3GPP hatte auch den GSM- und der SMS-Standard definiert. Erste EMS-fähige Geräte, beispielsweise das Ericsson T20e, werden ab Ende Juni dieses Jahres erwartet. (red)

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