Windows NT-User zahlen mehr für "Hacker-Versicherung"

30. Mai 2001, 12:52
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Hohe Zahl der Angriffe lässt die Versicherungskosten ansteigen

In den USA zeichnet sich ein neuer Trend ab. Durch die unzähligen Sicherheitslöcher in Microsofts Windows NT Server Software erhöhen viele Firmen die Raten für eine "Hacker-Versicherung". Immer mehr Konsumenten müssen die steigenden Kosten mittragen.

Bis zu 15 Prozent teurer als Unix oder Linux

Viele Versicherungsgesellschaften die eine derartige Polizze anbieten verlangen von ihren Kunden, die Windows NT nutzen, zwischen 5 und 15 Prozent höhere Beträge als von Unix und Linux-Usern. Zwar verteuern nicht alle Firmen ihre Beiträge für NT-User, doch zeigt sich ein genereller Trend zu erhöhter Vorsicht bei Microsoft Produkten. Immer am neuesten Stand bleiben

Durch jahrelange Erfahrung und Beobachtungen sind einige Versicherungsgesellschaften dazu übergegangen ihren Kunden höhere Prämien abzuverlangen. Gleichzeitig werden aber die Konsumenten immer wieder daraufhin gewiesen auf Patches und Mitteilungen von Microsoft zu achten und schnell zu reagieren. Wer immer auf dem neuesten Stand bleibt, könne sich vor vielen Attacken schützen, so der Grundtenor vieler Versicherungen. (red)

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