Klestil fordert mehr Mittel für Bildung und Forschung

30. Mai 2001, 12:00
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"Dramatische Herausforderung für Regierung und Parlament"

Klagenfurt - Bundespräsident Thomas Klestil hat dazu aufgerufen, in Zukunft den Bereichen Bildung und Forschung einen noch größeren Stellenwert einzuräumen und "dies so zu dotieren, wie es einer modernen Gesellschaft entspricht". Das bedeute eine "dramatische Herausforderung für die Regierung und das Parlament", sagte Klestil am Mittwoch bei einer Promotion sub auspiciis praesidentis in Klagenfurt.

Klestil sagte in seiner Festansprache, wir sollten uns alle nachdrücklich bewusst sein, dass von der Entwicklung im Wissenschaftsbereich "auch ein Gutteil unseres Wirtschaftserfolges" abhänge. Man müsse daher sichtbar machen, "wie sehr Bildung und Forschung die Voraussetzungen dafür sind, dass neue Produkte und neue Verfahren am globalen Markt bestehen können".

Klestil: "Die finanzielle Sicherstellung für Ausbildung, Forschung und Entwicklung durch den Staat muss gewährleistet werden, um unsere internationale Konkurrenzfähigkeit zu erhalten und auszubauen." Dies verlange aber auch Reformen im Erziehungs- und Bildungswesen sowohl auf Schul- als auch auf Universitätsniveau, die von den politisch Verantwortlichen gemeinsam mit den Bildungsverantwortlichen erarbeitet werden müssten. Auch hier gelte, dass "konstruktive und allseits respektierte Resultate nur im Wehe des Dialogs und des Miteinander zu erzielen sind". (APA)

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