Mit Webpads stressfrei ohne Computer ins Internet

30. Mai 2001, 13:41
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Die Zeitschrift "connect" testete in der aktuellen Ausgabe drei der schon verfügbaren Geräte

Komfortabel ins Internet einwählen, war bisher nur am PC möglich. Das mobile World Wide Web ist per Handy oder PDA lediglich mit hohen Gebühren und langsamen Tempo erreichbar. In Zukunft sollen Webpads den Zugang auch in der Küche, im Schlafzimmer oder im Garten ermöglichen. Die Zeitschrift "connect" testete in der aktuellen Ausgabe (Nr. 12/2001) drei derzeit schon verfügbaren Webpads der Marken Siemens, Fujitsu und Höft &Wessel.

Gutes Ergebnis

Fazit: Alle Kandidaten präsentierten sich in ordentlicher Form. Das sonst exzellente Simpad von Siemens landete aufgrund seines kleinen Akkus nur auf Platz drei, der Fujitsu PenCentra 200 bestach durch seine Schnelligkeit und professionelle Ausstattung. Der Testsieger Höft & Wessel Skeye Pad bot die besten Allroundqualitäten.

Starke Blickwinkelabhängigkeit

Webpads werden direkt auf dem etwa acht bis zehn Zoll großen Touchscreen bedient. Durch den Akku sind sie unabhängig von Steckdosen an jedem Ort einsatzbereit. Ins Internet kommen die Geräte über eine DECT-Verbindung oder eine PC-Card. Der Nachteil aller drei getesteten Pads waren die kontrastschwachen Displays. Bei starkem Lichteinfall oder Blickwinkel von der Seite waren die Webseiten vom Bediener nicht lesbar.

Fast der gleiche Arbeitskomfort wie am PC

Testsieger Höft & Wessel Skeye Pad bot eine für Extremsurfer geeignete Ausdauer (etwa 10 Stunden), der Verbindungsaufbau mit dem mitgelieferten ISDN-DECT-Modem verlief reibungslos und schnell. Selbst außerhalb der eigenen vier Wände ermöglichte das PAD den Internetzugang über die SIM-Karte aus dem Handy. Kleinere Software-Fehler muss der Hersteller noch ausbügeln. So konnten keine Internet-Seiten ausgedruckt und PDF-Formate dargestellt werden. Das Fujitsu Pencentra 200 war der Profi unter den Webpads. Über diverse Anschlussmöglichkeiten waren sogar schnelles Arbeiten mit externer Maus und Tastatur ebenso wenig ein Problem wie eine Speicher-Erweiterung. Pocketversionen von Excel, Access, Power Point und Outlook ermöglichten fast den gleichen Arbeitskomfort wie ein PC. Einziges Manko des Pencentra war sein schwaches Display, mit der niedrigsten Helligkeit im "connect"-Test.

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