Grazer Universität startet Sommerschule für Südosteuropafragen

29. Mai 2001, 12:08
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Amerikanische Studierende werden in südosteuropäisches Recht und Geschichte eingeführt - Kooperation mit Uni von Oklahoma

Graz - Mehr über Südosteuropa aber auch die österreichische Kultur können zur Zeit amerikanische Studierende an der Grazer Universität erfahren. Auf Initiative der Vizerektorin für Internationale Beziehungen, Roberta Maierhofer, wird vom 5. bis 22. Juni erstmals eine Sommerschule zum Themenschwerpunkt "Südosteuropa" durchgeführt. Das Pilotprojekt soll in den kommenden Jahren sukzessive erweitert und zu einer fixen Einrichtung an der Uni Graz werden, teilte die Universität am Dienstag in einer Aussendung mit.

Veranstaltet wird die akademische Sommerschule in Kooperation mit der University of Oklahoma/USA. Daher nehmen auch 16 amerikanische Studierende an der Sommerschule teil, die bereits in Graz eingetroffen sind, um ihre Deutschkenntnisse aufzufrischen und zu erweitern. Die Lehrveranstaltungen sind auf historische und rechtliche Aspekte des südöstlichen Europas ausgerichtet und werden von Vortragenden des Institut für Völkerrecht und Internationale Beziehungen und dem Institut für Geschichte geleitet. In das Programm integriert sind Fachexkursionen nach Wien, Zagreb und Maribor.

Nach positivem Abschluss des Programms werden im Gegenzug die Grazer Studierende, die mit einem Stipendium von der Uni Graz gefördert werden, im Juli eine vierwöchige Summer-Session an der University of Oklahoma besuchen. (APA)

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