Zwei neue BSE-Fälle in der Schweiz

29. Mai 2001, 12:11
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16 Fälle seit Jahresbeginn

Bern - Zwischen dem 12. und dem 25. Mai sind in der Schweiz zwei neue BSE-Fälle entdeckt worden. Betroffen waren Tiere aus den Kantonen Waadt und Aargau. Der Aargauer Fall wurde im Rahmen einer freiwilligen Untersuchung nach einer Normalschlachtung entdeckt.

Nach der am Dienstag publizierten neusten BSE-Statistik des Bundesamts für Veterinärwesen handelt es beim Waadtländer Fall um eine Krankschlachtung. Das Tier aus dem Bezirk Moudon wurde 1994 geboren, also nach dem 1990 verfügten Tiermehlverfütterungsverbot. Das Aargauer Tier wurde 1997 geboren und stammt aus dem Bezirk Laufenburg.

Damit wurden seit Anfang Jahr in der Schweiz insgesamt 16 Fälle von BSE nachgewiesen, drei davon im Rahmen freiwilliger Untersuchungen. Im Vorjahr waren in der Schweiz total 33 Fälle der Rinderseuche aufgedeckt worden. Davon waren 17 klinische Fälle sowie 16 Fälle, die im Rahmen des Untersuchungsprogramms UP2000 eruiert wurden. 1999 waren 50 Fälle registriert worden. (APA/sda)

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