Tankstellen ändern Spritpreise durchschnittlich 104 mal pro Jahr

29. Mai 2001, 09:54
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ARBÖ rät zum "antizyklischen Tanken"

Wien - Ein durchschnittliche österreichische Tankstelle verändere ihre Preise zwei Mal pro Woche. Bei kaum einem anderen Produkt würden die Preise derartig oft geändert. "Mehr Preiskontinuität im Interesse der Konsumenten wäre angebracht", meinte ARBÖ-Sprecher Kurt Sabatnig am Dienstag gegenüber der APA. Der ARBÖ kritisiert das "permanente Auf und das seltene Ab" bei den heimischen Spritpreisen. Die Autofahrer hätten kein Verständnis für die "kosumentenunfreundliche Preispolitik der Mineralölfirmen".

Für den Autofahrer gebe es aber auch die Möglichkeit, mit schlauem Tankverhalten von den Preisschwankungen zu profitieren. ARBÖ-Sprecher Sabatnig rät zum "antizyklischen Tanken" - d.h. am besten dann tanken, wenn keiner tankt, beispielsweise am Samstag Nachmittag, wo die Preise punktuell am häufigsten gesenkt würden. Nicht getankt werden sollte hingegen zu "üblichen Tageszeiten", also nicht zu Früh- und Vormittagsspitzen im Arbeitsverkehr und auch nicht am Samstagvormittag, wenn der Wochenendausflug vor der Türe steht. (APA)

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