GMX lässt Kunden für verifizierte Mail-Adressen zahlen

29. Mai 2001, 10:06
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Forderungen vieler kommerzielle Webseiten wurde Rechnung getragen

Wer in Zukunft schnell und einfach das Angebot kommerzieller Webseiten nutzen will, braucht eine verifizierte Mailadresse. Das bedeutet Name und Adresse des Benutzers müssen geprüft worden sein. Dieses "Service" lassen sich nun Anbieter wie etwa GMX von den Konsumenten zahlen. Wer eine geprüfte Mailadresse bei GMX sein Eigen nennen will, muss ab sofort pro Monat zwischen 40 und 50 Schilling zahlen.

Alternativen gibt es jedoch genug

Wer nicht bereit ist, für die Prüfung zu zahlen hat mehrere Alternativen zur Auswahl: So kann etwa bei der Registrierung auf kommerziellen Webseiten die Kreditkartennummer angegeben werden oder man meldet sich extra per Post an. In beiden Fällen muss dann keine verifizierte Mailadresse vorhanden sein. Allerdings besteht auch die Möglichkeit einfach einen anderen Anbieter zu wählen, so verlangen etwa web.de oder epost.de noch keine Gebühren für geprüfte Adressen im Internet. (red/heise)

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