Granate in mazedonische KFOR-Kaserne eingeschlagen

28. Mai 2001, 19:39
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Armee beschuldigt UCK

Skopje - Eine Mörsergranate ist am Montag in einer Kaserne der Kosovo-Schutztruppe KFOR in der nordmazedonischen Stadt Kumanova eingeschlagen. Durch die Explosion in der Unterkunft eines belgischen KFOR-Versorgungskontingentes wurde niemand verletzt, wie die Schutztruppe und die mazedonische Armee mitteilten. Die Soldaten seien aber vorsorglich evakuiert worden. Eine weitere Granate sei in einer Fabrik gegenüber der Kaserne eingeschlagen.

Wenige Minuten zuvor waren nach mazedonischen Armeenagaben "mehrere Granaten" auf Kumanova niedergegangen. Von möglichen Opfern wurde zunächst nicht berichtet. Die Armee machte Albanerrebellen der "Nationalen Befreiungsarmee" (UCK) für die Angriffe verantwortlich. (APA/AP)

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