Hohe Anlaufverluste für Erste Bank-Internetplattform ecetra

28. Mai 2001, 14:23
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Fehlbetrag von fast 90 Millionen Schilling

Wien - Die im April 2000 gegründete ecetra Internet Services AG (Wien), die e-Finance Tochter der Erste Bank, war im Rumpfgeschäftsjahr 2000 (27. April bis 31. Dezember) mit hohen Anlaufverlusten konfrontiert. Wie aus der im Amtsblatt der "Wiener Zeitung" veröffentlichten Bilanz hervorgeht, lagen das negative Ergebnis vor Steuern und nach Zinsen (EGT) und der Jahresfehlbetrag jeweils bei knapp 90 Mill. S (6,5 Mill. Euro). Der Betriebsverlust betrug etwas mehr als 15 Mill. S. Schwarze Zahlen seien für das Jahr 2003 geplant, hieß es in der Erste Bank am Montag.

Im Internet bietet die Erste Bank über ihre Tochter ecetra eine e-Finance-Plattform, Online-Brokerage-Dienste und ein interaktives Investmentspiel an. Derzeit sind für das Internet-Unternehmen laut Erste Bank 85 Mitarbeiter tätig. (APA)

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