Probleme mit Festnetz-Neuanschlüssen im Burgenland

28. Mai 2001, 13:47
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Ausbau der Telekom-Infrastruktur dringend notwendig

Eisenstadt - Die ÖVP sieht Probleme beim Ausbau des burgenländische Telefonnetzes. "Es mehren sich die Beschwerden, dass die Telekom Austria den Ausbau der Festnetz-Anschlüsse verweigert", berichtete Steindl ÖVP-Landesparteiobmann LHStv. Franz Steindl (V) am Montag nach einer ÖVP-Parteivorstandssitzung. Anschlüsse würden nur dann gemacht, wenn jemand anderer auf seinen Festnetzanschluss verzichtet. Der Ausbau der Infrastruktur - vor allem im Telekommunikationsbereich - sei jedoch gerade in der Pendlerregion Burgenland dringend erforderlich.

So habe beispielsweise in Punitz im Südburgenland eine Firma einen Telearbeitsplatz errichten wollen. Die Telekom habe jedoch mitgeteilt, dass dies wegen Überlastung des Festnetzes derzeit nicht möglich sei. Steindl: "Wenn wir schon von Telearbeitsplätzen reden, dann muss auch die notwendige Infrastruktur bereitgestellt werden."

Probleme gibt es laut Steindl auch mit den Zuleitungen zu neuen Wohnsiedlungen. War es bisher so, dass diese Zuleitungen von der Post errichtet wurden, so ist das jetzt Sache der Gemeinden. Das überfordere vor allem Gemeinden mit Streusiedlungen, wie es sie z.B. im Südburgenland gibt. (APA)

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