Ferrero-Waldner traf Präsident und Außenminister Südkoreas

28. Mai 2001, 11:02
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"Österreich wird sich auch in Zukunft nicht nur um rein europäische Angelegenheiten kümmern

Seoul - Außenministerin Benita Ferrero-Waldner traf am Montag im Rahmen ihres Südkorea-Besuches mit Staatspräsidenten Kim Dae Jung, Außenminister Han Seung Soo und mit Handelsminster Hwang Doo Yun zu Gesprächen zusammen.

Im Mittelpunkt standen dabei nach einer aussendung des Wiener Außenministeriums Bemühungen um eine Annäherung zwischen dem Norden und dem Süden Koreas sowie ein möglicher Beitrag Österreichs dazu. Außenministerin Ferrero-Waldner sprach auch Fragen der Menschenrechte, der Abrüstung und Rüstungskontrolle, der Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen und Trägertechnologien an. Nach Ansicht der Außenministerin bilden diese Fragen die "Basis für die Aussöhnungspolitik" zwischen Nord- und Südkorea. Gleichzeitig forderte die Ministerin Nordkorea zu "mehr verantwortlichem Verhalten, insbesondere bei Sicherheitsfragen und Menschenrechten" auf.

Die Außenministerin informierte ihre Gesprächspartner auch über die politische und wirtschaftliche Situation in Österreich, wobei sie ausführlich auf die nachhaltige Sanierung der Staatsfinanzen einging. Sowohl Staatspräsident Kim als auch Außenministerin Han Seung Soo, würdigten Österreichs Beitrag zur Entspannung in Korea und äußerten die Hoffnung, Österreich möge auch in Zukunft in diesem Prozeß eine Rolle spielen. (APA)

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