Statoil geht im Juni an die Börse

28. Mai 2001, 11:15
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Gerangel um Emissionsspanne für norwegischen Ölkonzern

Oslo - Der norwegische Ölkonzern Statoil wird am 18. Juni in Oslo und New York an die Börse gehen. Dies wird der größte Börsegang in der Geschichte Norwegens sein. Dabei will die norwegische Regierung die Statoil-Aktie für 66 bis 76 Norwegische Kronen (bis 9,62 EURO bzw. 132,40 Schilling) ausgeben. Die Entscheidung fiel am späten Freitagabend, nachdem sich Finanz-und Energieminister zuvor in einem heftigen und langen Gerangel über die Emissionsspanne geeinigt hatten.

Bei dem Börsegang sollen damit 145 bis 166 Mrd. Kronen eingenommen werden. Der endgültige Emissionspreis soll einen Tag vor der Erstnotiz am 17. Juli bekannt gegeben werden, hieß es. "Es gibt ein starkes Interesse an Statoil-Papieren, vor allem von internationalen institutionellen Anlegern", sagte der Präsident von Statoil, Olav Fjel.

Der Börsegang gebe seinem Unternehmen mehr Spielraum für Aktivitäten. Kleinanleger erhalten die Aktien mit einem Rabatt von drei Kronen je Aktie. Wer diese Aktien überdies über ein Jahr lang behält, bekommt für jeweils zehn Statoil-Papiere einen weiteren Schein geschenkt. (dpa/DER STANDARD, Printausgabe 28.5.2001)

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