Beste Regie an Ruth Mader

27. Mai 2001, 13:18
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"Goldene Bobbies" in Wien verliehen

Wien - Am Samstag sind im Wiener Künstlerhaus-Kino im Rahmen des Internationalen Filmfestivals der StudentInnen der Wiener Filmakademie die traditionellen "Goldenen Bobbies" verliehen worden. Der "Goldene Bobby" für die beste Regie ging an Ruth Mader für ihren regierungskritischen Kurzfilm "Null Defizit", der heuer auch in die Nachwuchsschiene Cinefondation bei den Filmfestspielen in Cannes eingeladen war.

Jörg Kalt heimste gleich zwei Bobbies ein, in der Kategorie Drehbuch für "Lesen macht tot" und in der Kategorie Dokumentarfilm für "Living in a box". Für den besten Schnitt wurde Roland Dutzlers "Der Kreis Luther" prämiert, Peter Janecek wurde für die beste Produktion ("Null Defizit", "Cappy leit", "Eine Hälfte der Nacht" sowie für die Organisation des Festivals) ausgezeichnet. "Cappy leit" erhielt einen weiteren Bobby für die beste Kamera (Dani Purer). Der Publikumspreis ging an Philipp Mosser und Bernhard Schmid für "hin und her", zum besten internationalen Film wurde Maya Dreifuss' Streifen "Wax hurts" gekürt.

Eine fünfköpfige Jury (Michael Haneke/Buch und Regie, Hans Selikovsky/Kamera und Produktion, Kurt Mayer/ Dokumentarfilm und Produktion, Klaus Hundsbichler/Regie und Schnitt sowie Ingrid Gränz/3Sat-Filmredaktion) hatte unter allen eingereichten Filmakademie-Filmen zwölf Spielfilme und vier Dokumentarfilme für den Wettbewerb ausgesucht. Neben den "Goldenen Bobbies" erhalten die Preisträger auch filmspezifische Sachpreise. (APA)

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