Regierungsoffensive gegen Rebellen in Senegal

26. Mai 2001, 16:23
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200 Rebellen getötet - Dörfer in der Casamance niedergebrannt

Dakar - In einer einwöchigen Offensive der senegalesischen Streitkräfte sind 200 Rebellen getötet worden, wie die Senegalesischen Nachrichtenagentur am Samstag meldete. Mehrere Dörfer in der Provinz Casamance im Süden des Landes seien komplett niedergebrannt worden. Aus Militärkreisen verlautete, es habe auf Seiten der Regierungstruppen einen Toten sowie mehrere Verletzte gegeben.

Vor drei Monaten hatten die Rebellen, die seit 1983 für Unabhängigkeit kämpfen, und die Regierung einen Waffenstillstand vereinbart, der aber immer wieder von Zusammenstößen unterbrochen worden war. Die jetzige Offensive habe dem Militärführer der Rebellen Salif Sadio gegolten, hieß es. Sadio hatte sich im März geweigert, den Waffenstillstand zu unterschreiben. (APA/AP)

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