Bilanz: Rettung der Schweizer Höhlenwanderer kostete 2,7 Millionen

27. Mai 2001, 18:52
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Aber wer will da schon pfennigfuchsen?

Besancon - Die Rettung der acht Schweizer Höhlenwanderer aus der Goumois-Grotte in Ostfrankreich hat umgerechnet rund 2,7 Millionen Schilling gekostet. Nicht eingeschlossen seien in dem Betrag die der französischen Gendarmerie und dem Zivilschutz sowie der Schweiz entstandenen Kosten für Experten und Pumpgeräte, teilte die Präfektur des Departement Doubs am Samstag mit. Die Aufteilung der Kosten zwischen Frankreich und der Schweiz ist demnach noch nicht abschließend geklärt.

Die Schweizer Studentengruppe war am vergangenen Samstag nach drei Tagen aus der Höhle geborgen worden. Trotz ungünstiger Wettervorhersagen war die Gruppe in die Höhle hinabgestiegen. Durch den einsetzenden Regen wurde der Ausgang versperrt und die Gruppe musste tagelang in einer trockenen Seitenhöhle ausharren. Für die Rettung waren mehr als 200 Hilfskräfte im Einsatz. Experten bezeichneten das Verhalten der Höhlenwanderer als "reichlich leichtsinnig".(APA)

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