Erste Bank schraubt Gericom-Gewinnerwartungen etwas nach oben

25. Mai 2001, 17:20
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Empfehlung zum "Kauf" der Aktie bekräftigt - Anhaltend hohes Wachstumspotenzial im Notebook-Markt

Die Analysten der Erste Bank haben ihre Gewinnschätzungen für die am Frankfurter Neuen Markt gelistete Linzer Gericom etwas nach oben revidiert und gleichzeitig ihre Empfehlung zum "Kauf" der Aktie bekräftigt. Ausschlaggebend dafür waren die Ergebnisse des ersten Quartals gewesen, die der Linzer Notebook-Hersteller am Mittwoch bekanntgegeben hatte. Diese seien über den Erwartungen und auch deutlich über dem Vorjahresniveau gelegen, heißt es in der aktuellen Analyse der Erste Bank.

Gericom konnte Umsätze verdoppeln

Gericom konnte die Umsätze im ersten Quartal auf 163,3 Mill. Euro mehr als verdoppeln. Die Erwartungen der Erste Bank waren mit 150 Mill. Euro deutlich geringer. Das Betriebsergebnis lag mit 8,13 Mill. Euro um 1,63 Mill. Euro über den Prognosen der Analysten, ebenso der Nettogewinn von 5,48 Mill. Euro (Schätzungen 4,5 Mill. Euro).

Erste Bank hebt Prognosen an

Angesichts dieser überraschend positiven Zahlen hebt die Erste Bank die Gewinnprognosen je Aktie für das laufende Geschäftsjahr 2001 von 1,36 auf 1,50 Euro und für das Folgejahr 2002 von 1,84 auf 1,87 Euro an. Die guten Quartalsergebnisse resultierten aus der fortschreitenden Expansion in Europa, Marktanteilsgewinnen in den deutschsprachigen Märkten sowie der generell steigenden Nachfrage nach Notebooks, erklären die Analysten der Erste Bank. Das Wachstumspotenzial dürfte im Notebook-Markt weiter anhalten, die Bewertung des Unternehmens bleibt damit attraktiv.

Gericom notierten gegen 16.45 Uhr MESZ am Neuen Markt bei 39,00 Euro um 0,40 Euro oder 1,02 Prozent unter dem gestrigen Schlusskurs. (APA)

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