Neue Theorie: SMS, der Nierenkiller

25. Mai 2001, 15:19
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Besonders gefährdet: Jugendliche, die Texte aus der Hüfte schießen

London - Nachdem potenzielle Gefahren des Telefonierens mit Mobiltelefonen längst landauf landab herumgereicht wurden, ließen britische Ärzte nun die Warnung vom Stapel, dass das Senden und Empfangen von Kurznachrichten für die Nieren gefährlich sein könnte.

Wie die britische Ärztevereinigung British Medical Association (BMA) am Donnerstag in einer Veröffentlichung bekannt gab, können sich die Radiowellen von Mobiltelefonen negativ auf innere Organe auswirken.

"Nachdem das Mobiltelefon beim Versenden von Textnachrichten normalerweise ungefähr auf Taillenhöhe gehalten wird, bedarf es weiterer Untersuchungen dahingehend, ob die Strahlung verschiedene Körperteile auf unterschiedliche Weise beeinträchtigt. Es ist daher notwendig, dass etwaige zusätzliche Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Textnachrichten erforscht werden".

Die BMA empfiehlt Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, solange die Risiken der Handy-Telefonie nicht ausreichend untersucht sind. Zudem empfiehlt die BMA das Abschalten von Mobiltelefonen wenn sie nicht unbedingt gebraucht werden.

Kinder und Jugendliche, die eifrigsten SMS-User, seien davon besonders betroffen. Telefonate und Textnachrichten seien einzuschränken, vor allem im Zusammenhang mit Kindern. (pte)

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