Bundesliga muss Zuschauerrückgang hinnehmen

29. Mai 2001, 17:01
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Rapid ließ aus und Admira war auch dabei

Wien - Mit 1,2041 Millionen Zuschauern/Schnitt 6.698 kamen nach den inoffiziellen Zahlen gleich um um 192.800 weniger Fans zu den insgesamt 180 Spielen der Bundeslig-Saison 2000/01 als vor einem Jahr. Mitentscheidend dafür war vor allem der Besucher-Rückgang bei Rekord-Champion Rapid, zu dessen 18 Heimmatches mit 149.000/8.311 um 62.900 weniger Zuschauer als in der vorangegangenen Saison (Schnitt 11.806) pilgerten und der Aufstieg des VfB Admira/Wacker.

Die Südstädter sind ja traditionell die Minusmänner bei den Zuschauern. Nur 50.700/Schnitt 2.817 wollten die Heimspiele der im Frühjahr recht erfolgreichen Krankl-Elf sehen. Zum Absteiger Austria Lustenau waren vor einem Jahr immerhin 124.600/6.922 gekommen.

Dass der FC Tirol mit 236.800 (Schnitt 13.156) trotz recht mäßigem Besuch in der Anfangsphase die meisten Fans hatte, überrascht nicht, wobei einerseits Tivoli Neu, anderseits aber auch die Leistungen der Jara-Truppe lockten. Das waren um rund 24.000 mehr Zuschauer als 1999/2000. Der SK Sturm hatte mit 194.400/10.800 gegenüber dem Vorjahr ein Minus von rund 12.000.

In der 35. Runde gab es mit insgesamt 44.800/Schnitt 8.960 Saisonrekord, nur 20.000 (Schnitt 4.000) waren zur 31. Runde gekommen. Die 18.200 bei Rapid-Austria im Herbst und bei Tirol-Rapid im Frühjahr waren die am besten besuchten Spiele. Schlusslicht wie gehabt Admira/Wacker mit ungefähr je 1000 Zuschauern in gleich vier Begegnungen.

Auswärts zog traditionell Rapid mit 160.540/8.919 am meisten vor Sturm 152.720/8.484 und erst auf Rang vier scheint der FC Tirol mit 128.670/7.148 auf. Schlusslicht ist SW Bregenz mit 88.600/4.922. (APA)

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