Arzt entdeckte Gendarmeriedaten auf seinem "neuen" Computer

25. Mai 2001, 15:09
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Sonderangebot war privates Notebook eines Gendarmen, welches dieser auch dienstlich verwendet hat

Die oberösterreichischen Sicherheitsbehörden untersuchen einen Fall, wonach ein Arzt auf seinem vermeintlich als neu erworbenen Computer vertrauliche Gendarmeriedaten entdeckt habe. Das berichtete Radio Oberösterreich am Freitag.

"Sonderangebot" war fehlerhaftes Gendarmennotebook

Ersten Ermittlungen zufolge hatte ein Beamter eines Gendarmeriepostens im Mühlviertel sein privates Notebook dienstlich verwendet. Als es einen Fehler hatte, tauschte er es bei einem Computer-Händler gegen ein neues Gerät um. Später erwarb ein Arzt in einem anderen Geschäft ein Notebook als "Sonderangebot".

Hausdurchsuchungsprotokoll entdeckt

Als er den tragbaren PC in Betrieb nahm, wunderte er sich, dass die Software schon fertig installiert war und einen "gebrauchten" Eindruck machte. Noch mehr staunte er, als er darin Hinweise auf die Gendarmerie und sogar ein Hausdurchsuchungsprotokoll fand.

Keiner hat eine Erklärung

Das Landesgendarmeriekommando holte das Gerät zur "Datensicherung" zu sich. Es seien aber nach einer ersten Durchsicht keine brisanten Daten in dem Computer gespeichert, hieß es. Der Verkäufer des Notebooks kann sich den Vorfall nur so erklären, dass ihm der gebrauchte Rechner von einem Kollegen als neu "untergejubelt" wurde. (APA)

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