Laut BSA an die 190 Milliarden Schilling Schaden durch Softwarepiraterie

25. Mai 2001, 14:04
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Internationale Raubkopie-Rate 2000 erstmals seit 1994 wieder gestiegen - Schaden in Österreich betrug knapp 1,1 Milliarden Schilling

Laut der Business Software Alliance (BSA) soll Softwarepiraterie im Jahr 2000 weltweit einen wirtschaftlichen Gesamtschaden von 11,8 Milliarden Dollar (13,7 Milliarden Euro oder 189 Milliarden Schilling) verursacht haben. Dass der Schaden im abgelaufenen Jahr von zuvor 12,2 Milliarden Dollar geringfügig sank, erklärt die BSA in einer Pressemitteilung vom Freitag mit der Stagnation am PC-Markt. Die Raubkopie-Rate lag demnach weltweit bei 37 Prozent und ist damit erstmals seit 1994 wieder um einen Prozentpunkt gestiegen. Die BSA setzt sich seit 1988 als internationaler Interessenverband für den Schutz von Software als geistigem Eigentum ein.

Auch in Österreich im Steigen

In Österreich stieg die Raubkopie-Rate im Jahr 2000 ebenfalls von 36 auf 37 Prozent, der wirtschaftliche Schaden lag mit knapp 1,1 Milliarden Schilling (80 Millionen Euro) um 8 Prozent höher. Österreich rangiert damit laut BSA auf Rang 10 (1999: Rang 13) der Verlustliste für Westeuropa. (apa/red)

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