Stufenweise Privatisierung der Kärntner Hypo-Bank

25. Mai 2001, 13:46
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Finanzreferent Pfeifenberger sieht enormen Wachstumspotentiale

Klagenfurt - Die Hypo Alpe Adria Bank, an der das Land Kärnten 52 Prozent hält, soll teilprivatisiert werden. Dies teilte Finanzreferent Karl Pfeifenberger (F) am Freitag bei einem Pressegespräch in Klagenfurt mit. In einem ersten Schritt sollen 480 Mill. S (34,9 Mill. Euro) lukriert werden.

Die stufenweise Teilprivatisierung wird innerhalb von vier Jahren gemeinsam mit dem zweiten Eigentümer Grazer Wechselseitige Versicherung (hält 48 Prozent) "sehr sensibel und hochprofessionell" durchgeführt werden. Die Vorbereitungen werden im Herbst d.J. beginnen. Pfeifenberger sieht in der Bank enorme Wachstumspotentiale. Experten würden von bis zu 80 Prozent sprechen, was einer Bilanzsumme von bis zu 120 Mrd. S entspreche. "Die Hypo Alpe Adria-Bank soll ähnlich wie der Energieversorger Kelag zu einem Kompetenzzentrum für Südosteuropa werden", dazu der Finanzreferent. Die Bank ist bereits in Slowenien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina vertreten.

Laut Pfeifenberger werde das Land weiterhin eine Haftung für die Bank übernehmen. "Sie hat so viel Finanzkraft, dass das Land dadurch keinen Schaden erleiden würde", merkte der Finanzreferent an. (APA)

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