Weitere Zusammenlegung HVB und BA in Zentraleuropa

25. Mai 2001, 12:30
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Tschechien folgt Polen und Ungarn

Wien - Die HypoVereinsbank (HVB), München, und die Bank Austria (BA), Wien, werden im September ihre Niederlassungen in Tschechien zusammenlegen. Das neue Institut soll unter dem Namen "HVB Czech Republic" firmieren, schreibt die tschechische Tageszeitung "Hospodarske Noviny" heute, Freitag. Das Zusammengehen erfolge im Rahmen der europaweiten Fusion der beiden Institute. Nach Angaben der Zeitung wird HVB die viertgrößte Bank von Tschechien werden.

Erst heute hat die Bank Austria für den Spätsommer den Abschluss der Fusion der Ungarn-Töchter der BA und HVB, der BA/CA Hungary und HypoVereinsbank Hungaria, angekündigt. Die neue ungarische Bank wird laut BA mit 6 Prozent Marktanteil zum fünftgrößten Bankinstitut Ungarns.

Bereits beschlossen wurde die Fusion der polnischen Bankentöchter Powszechny Bank Kredytowy S.A. (PBK) und Bank Przemyslowo Handlowy S.A. (BPH). Damit entsteht eine neue polnische Großbank mit knapp 600 Filialen, über 2 Millionen Kunden, rund 14.000 Mitarbeitern und 10 Prozent Marktanteil. Die Bilanzsumme beträgt 41 Mrd. Zloty (151 Mrd. S/11 Mrd. Euro). In Polens Bankensektor belegt das Institut den Rang drei. Ende 2001 sollen die beiden polnischen Banken zu einer neuen rechtlichen Einheit verschmolzen sein. (APA/vwd)

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