Meinl am Graben baut Gastronomie-Angebot aus

25. Mai 2001, 18:09
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Weinbar in der Naglergasse ab Spätsommer

Wien - Der Meinl am Graben, letztes verbliebenes Geschäft der traditionsreichen Lebensmittelhandelskette in Österreich, erweitertert sein gastronomisches Angebot. Nach dem erfolgreichen Luxus-Restaurant im ersten Stock und dem Angebot an Take-Away-Gerichten soll in den nächsten Wochen am Graben sowie im bisherigen Weinkeller beim Eingang Naglergasse eine Weinbar dazu kommen. Ob der noble Schanigarten noch heuer starten kann und in welchem Umfang, hängt allerdings von den behördlichen Genehmigungen der Stadt Wien ab, die bisher aber auf sich warten lassen. Die Weinbar soll im Spätsommer eröffnet werden.

Die Weinbar soll 35 bis 40 Leuten an Stehpulten und an der Bar Platz bieten und von 16 bis 4 Uhr zugänglich sein. Bisher sei der Keller nur als Verkaufsfläche genützt worden, die neue Bar soll die Frequenz in diesem Bereich steigern, so einer der beiden Meinl am Graben-Geschäftsleiter, Karl Seiser.

Schanigarten

Der Schanigarten sei mit einer Maximalvariante von 140 Sitzplätzen eingereicht worden, so Seiser. Wie er endgültig aussehen werde und wie groß er wird, hänge von den Genehmigungen ab. Laut Branche gibt es Widerstand von den Graben-Kaufleuten, weil diese den Platz vor der Ersten Bank lieber frei halten und für temporäre Veranstaltungen nützen wollen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Julius Meinl am Graben GmbH mit 168 Mitarbeitern etwas mehr als 300 Mill. S (21,8 Mill. Euro) umgesetzt, 12 Prozent davon im Bereich Gastronomie. Für 2001 werden bereits gute Erträge erwartet, so Meinl am Graben GmbH Geschäftsführer und Finanzvorstand der Julius Meinl International (JMI), Stephan Visy. (APA)

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