Fahrradhelme schnitten im Test größtenteils gut ab

25. Mai 2001, 12:16
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Zwischen den einzelnen Modellen enorme Preisunterschiede

Wien - Das Verbrauchermagazin Konsument hat wieder Fahrradhelme getestet. Für die Juni-Ausgabe wurden deshalb universell verwendbare Markenhelme für Erwachsene einer Prüfung unterzogen. Die Preise reichten von 500 bis weit über 1.000 Schilling (36,3 Euro bis weit mehr als 72,7 Euro).

Nur ein Helm bestand die technische Prüfung nicht

Die technische Prüfung schafften bis auf ein Exemplar alle Helm. Beim Albatros Zoom 2 von Abus brach laut Konsument zweimal ein Steg beim simulierten Aufprall auf die Gehsteigkante. Das Helmmaterial sei aber mittlerweile geändert worden.

Passform entscheidend

Wichtigstes Kriterium beim Helmkauf ist die Passform: Größenangaben sind häufig nur Näherungswerte, deshalb sollte man sich beim Kauf etwas länger Zeit nehmen, um eventuelle Druckstellen zu spüren. Trotzdem muss der Helm fest sitzen und darf nicht wackeln. Die Riemen dürfen weder auf die Ohren noch auf die Halsschlagader drücken. Sie sollten laut den Experten mindestens 15 Millimeter breit sein.

Unterschiedlich ist laut Testbericht die Innenausstattung der Helme. Bei manchen Exemplaren ist die Polsterung dicker, sie fühlt sich weicher an. Allerdings komme man bei diesen Modellen auch leichter ins Schwitzen. Wichtig seien auf alle Fälle Lüftungsschlitze für die nötige Kühlung. Zum Schutz vor Insektenstichen sollten die Öffnungen im Frontbereich durch Gitter geschützt sein.

Aber auch der beste Helm kann nur schützen, wenn er richtig angelegt ist. Nach einem Unfall sollte der Kopfschutz unbedingt ausgetauscht werden. (APA)

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    foto: photodisc
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