Papier- und Pappeverarbeiter gut auf Kurs

25. Mai 2001, 11:26
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Produktion legte 2000 um fast zehn Prozent auf rund 20 Milliarden Schilling

Wien - Die österreichische Papier- und Pappeverarbeitende Industrie (PPV) ist gut auf Kurs. Das Jahr 2000 brachte der PPV-Industrie einen Produktionszuwachs um mengenmäßig 3,6 Prozent auf 890.000 Tonnen. Wertmäßig konnte die Branche um 9,9 Prozent auf knapp 20 Mrd. S (1,45 Mrd. Euro) zulegen, teilte der Fachverbandes der PPV-Industrie am Freitag mit. Außerdem, so hieß es, konnte der Beschäftigtenstand von rund 9.200 Mitarbeitern gehalten werden.

Das Preisniveau für die Rohstoffe Papier und Karton habe sich Mitte 2000 auf hohem Niveau stabilisiert. Die Kostensteigerungen bei den Rohstoffen konnten von den Verarbeitern jedoch nur unzureichend in die Preise der Endprodukte überwälzt werden. Es sei daher mit weiteren Preisanhebungen zu rechnen, so die PPV-Industrie.

Auftragslage zufriedenstellend

Die Auftragslage im ersten Quartal 2001 war zufriedenstellend. Trotz der zurückgenommenen volkswirtschaftlichen Prognose werde auch für das Gesamtjahr 2001 eine Produktionsausweitung um etwa 2 bis 3 Prozent erwartet. Hoffnungsträger seit der Export, vor allem in die Ostländer.

Österreich weist bei Verpackungen aus Papier, Karton und Wellpappe die europaweit hervorragende Recyclingquote von 85 Prozent auf. Trotz dieser hohen Entsorgungsleistung konnte die mit der Organisation von Sammlung und Verwertung von Papierverpackungen befasste ARO die Lizenzgebühren ab 1.1.2001 um 10 Prozent senken. (APA)

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