Nur drei von elf Rektorskandidaten für Musik-Uni zu Hearing geladen

25. Mai 2001, 10:54
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ÖH will nun zusätzliche öffentliche Hearings veranstalten

Wien - Die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien kritisiert die Entscheidung des Universitätskollegiums, von elf Bewerbern für die bevorstehende Rektorswahl nur drei zu einem Hearing am 30. und 31. Mai einzuladen. Die ÖH veranstaltet daher am 30. Mai zusätzliche öffentliche Hearings, heißt es in einer Aussendung.

Das Universitätskollegium (UK) hat aus den elf Bewerbern Werner Hasitschka, Vorsitzender des UK (die Sitzungen des UK leitet auf Grund der Bewerbung sein Stellvertreter) und Professor am Institut für Kulturmanagement der Musik-Uni, Gerhard Hildenbrand, scheidender Rektor der Musikhochschule Basel, und Martin Rennert, ehemaliger Dekan der Hochschule für Künste in Berlin, zum Hearing eingeladen. Am 8. Juni soll die Universitätsversammlung aus einem Dreiervorschlag des Universitätskollegiums den Rektor wählen.

Durch die zusätzlichen Hearings hofft die Hochschülerschaft, dass das Auswahlverfahren an Qualität gewinne. Aus den elf Bewerbern haben die Studentenvertreter den Kulturmanager Bernd Gallob, den Jurist und Pianist Stefan Schön, den Leiter des Österreichischen Kulturservice (ÖKS) Michael Wimmer und den Geschäftsführer des internationalen Musikzentrums, Franz Patay zu den zusätzlichen Hearing eingeladen. (APA)

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