US-Gericht weist weitere Klagen ab

25. Mai 2001, 07:40
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Anwalt zieht Klagen zurück, damit Entschädigungszahlungen beginnen können

Philadelphia - In den USA sind vier weitere Klagen ehemaliger NS-Zwangsarbeiter abgewiesen worden. Anwalt Allyn Lite sagte, er habe seine Berufungen vor einem Bezirksgericht in Newark zurückgezogen, damit die deutschen Entschädigungszahlungen an die Opfer beginnen könnten. Ein Verfahren sei allerdings noch anhängig.

Die Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft hatte am Dienstag erklärt, für sie sei trotz unerledigter Klagen in den USA jetzt Rechtssicherheit erreicht. Damit könne der Bundestag die entsprechende Feststellung treffen. Die etwa 1,2 Millionen ehemaligen NS-Zwangsarbeiter sollen insgesamt zehn Milliarden Mark (5,11 Mrd. Euro/70,4 Mrd. S) erhalten. (APA/AP)

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