U-Haft für Verdächtige nach Hauseinsturz in Jerusalem verlängert

27. Mai 2001, 12:05
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Ermittlungen auf Hochtouren

Jerusalem - Im Zusammenhang mit dem Einsturz eines Tanzsaals während einer Hochzeit in Jerusalem müssen neun Verdächtige weiter in Untersuchungshaft bleiben. Nach einer Anhörung zu dem Unglück am Samstagabend verlängerte ein Gericht in Jerusalem die Untersuchungshaft für sieben Männer, wie der israelische Rundfunk am Sonntag berichtete.

Unter ihnen sind auch vier Eigentümer des Versailles-Saales, der am Donnerstagabend im vierten Stock eines Gebäudes unter der Last von mehr als 650 Hochzeitsgästen eingebrochen war. Für zwei weitere Verdächtige sei die Untersuchungshaft um drei Tage verlängert worden. Die Polizei werde weitere mutmaßliche Verantwortliche verhören.

Am Samstag wurden die Sucharbeiten in den Trümmern des Hauses beendet. Nach Angaben von Einsatzleiter General Gabi Ofir befinden sich keine Menschen mehr in dem eingestürzten Gebäude. Alle Opfer seien lokalisiert und geborgen worden. Bei dem Unglück kamen 23 Menschen ums Leben, mehr als 300 wurden verletzt. (APA)

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