Geld ist fast immer schmutzig

24. Mai 2001, 18:00
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US-Mikrobiologen: 95 Prozent der Scheine sind bakteriell kontaminiert

New York - Geldscheine sind nach einer jüngsten US-Studie gespickt mit Krankheitserregern, die selbst gesunden Menschen gefährlich werden können. Mikrobiologen plädieren deshalb dafür, die Scheine öfter einer "Geldwäsche" zu unterziehen. Auf der Jahrestagung von Amerikas Verband der Mikrobiologen berichtete ein Team um Peter Ender von der Wright-Patterson Air Force Base im US-Bundesstaat Ohio, dass 95 Prozent der von ihnen untersuchten Dollarnoten kontaminiert waren.

Knapp jeder zehnte Schein trug Bakterien an sich, die theoretisch auch Menschen mit einem stabilen Immunsystem krank machen können, darunter den Erreger Staphylococcus aureus und Klebsiella pneumoniae. Die anderen Scheine reichten weniger gefährliche Staphylokokken- Stämme, Streptokokken, Enterobakterien und Pseudomonas beim Bezahlen weiter. (APA/dpa)

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