Ruanda und Uganda des Mordkomplotts an Kabila beschuldigt

24. Mai 2001, 10:06
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Von "ausländischen Kräften und engen Mitarbeitern geplant"

Nairobi/Kinshasa - Der im Jänner ermordete kongolesische Präsident Laurent Kabila soll nach Untersuchungen der Regierung in Kinshasa angeblich einem internationalen Komplott zum Opfer gefallen sein. Nach Abschluss ihrer Ermittlungen beschuldigte am Mittwochabend eine Mordkommission in der kongolesischen Hauptstadt die Nachbarländer Ruanda und Uganda, den Staatsstreich gemeinsam mit den Kongo-Rebellen ausgeführt zu haben.

"Der Coup wurde von einer Koalition ausländischer Kräfte und engen Mitarbeitern des Präsidenten in Kinshasa und der Hauptstadt eines Nachbarlands geplant und ausgeführt. Sie statteten Kabilas Leibwächter auch mit Geld und Mobiltelefonen aus", erklärte Generalstaatsanwalt Luhonge Kibinda Ngoy der Presse in der Metropole des zentralafrikanischen Kriegslands. (APA/dpa)

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