Neue "SMS-Attacken" augetaucht

23. Mai 2001, 11:41
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Handys können mittels SMS-Angriff auch eingefroren und abgehört werden

Seit einigen Tagen sorgen sogenannte SMS-Attacken auf Handys für Schlagzeilen. SAT 1 widmete dem Thema am Dienstag gar eine volle Sendestunde.

ICM-Symbole

Der Empfänger erhält eine SMS Nachricht, die mitteilt, dass zahlreiche neue Nachrichten auf der Mailbox eingegangen seien. Zusätzlich werden einige Zeichen - sogenannte ICM-Symbole - angezeigt, die im Handydisplay verbleiben. Eine schnelle Lösung, die störenden Zeichen wieder vom Handydisplay zu löschen, bietet die 2way interactive im Internet an. Betroffene Mobiltelefonbesitzer finden dort einen kostenlosen Lösch-Service. Bisher sollen über 80.000 Betroffene den Service des Unternehmens in Anspruch genommen haben. "Einfrieren"

Eine weitere, wesentlich unangenehmere Version einer SMS-Attacke ist das "Einfrieren" des Mobiltelefons im aktuellen Betriebszustand. Im Gegensatz zu einigen Experten, die diese Fehlfunktion der Handy-Software nur einem bestimmten Telefonmodell zuordnen, hat 2way interactive herausgefunden, dass wesentlich mehr Modelle betroffenen sind. Die schwerwiegendste SMS-Attacke ist der "Abhörmodus", bei dem der Anrufer, trotz korrekt beendetem Gespräch, im Umfeld des Gerätes weiterhin alles mithören kann. Diese "Fehlfunktion" wurde live im SAT1-Studio vorgeführt, obgleich sie von den Netzbetreibern, wie auch von den Geräteherstellern, nicht bestätigt wird.

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