Besorgter Vater ließ Dealer auffliegen

23. Mai 2001, 11:00
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"Koks" wurde aus Amsterdam "importiert"

Wien - Ein besorgter Familienvater hat mehrere Suchtgiftdealer auffliegen lassen, die in Wien und im südlichen Niederösterreich tätig waren. Der Mann hatte sich mit dem Hinweis an die Gendarmerie gewandt, dass in einem Lokal in Leobersdorf (Bezirk Baden) mit Drogen gehandelt werde. Sieben Verdächtige wurden ausgeforscht, berichtete die Sicherheitsdirektion heute, Mittwoch.

Den Ermittlungen zufolge war mit Kokain, Cannabiskraut und Ecstasy-Tabletten gehandelt worden. Das "Koks" wurde aus den Niederlanden "importiert". Vertrieben wurde das Suchtgift bei Rave-Veranstaltungen und in der Rotlichtszene in Wien, einem Lokal im Bezirk Mödling und jenem in Leobersdorf, auf das der besorgte Vater aufmerksam gemacht hatte, so die Sicherheitsdirektion. Gegen zwei Verdächtige bestehen Haftbefehle, zwei weitere befinden sich in U-Haft. Die Ermittlungen laufen weiter. (APA)

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