Lautstärke im Umgang mit Business-Partnern

18. November 2001, 12:00
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Von Schreien bis Flüstern - das hängt vom Gegenüber ab

Die Lautstärke eines Kollegen ist oft Stein des Anstoßes bei seiner Umwelt. Der eine ist zu laut. Noch bevor er den Raum betritt, weiß jeder, dass er jetzt kommt. Die andere ist zu leise. Um ihren seltenen Wortspenden folgen zu können, bedarf es absoluter Stille und höchster Konzentration.

Unbewusste Assoziationen

Unbewusst assoziert jeder Mensch mit der Lautstärke einer Stimme Charaktereigenschaften. Laut bzw. sehr gut hörbar ist selbstbewusst, kompetent und sicher. Zu laut jedoch ist aufdringlich, kann versuchen, Schwächen zu überspielen und wird außerdem mit viel heißer Luft assoziert. Hinter so viel Stimmvolumen kann nicht ebensoviel Kompetenz stehen. Die Differenz ist leider nur bla bla.

Zu leise

Mit zu leise wird Unsicherheit und mangelndes Selbstbewusstsein verknüpft. Diese Person will scheinbar nicht auffallen, es erweckt den Anschein, dass sie nicht die Idealperson sei, wenn man einen Ansprechpartner sucht oder eine Auskunft braucht.

Anpassungsfähig?

Im Umgang mit Kollegen oder Business Partnern, sollte der höfliche und souveräne Karrierist versuchen, sich lautstärkemäßig an das Gegenüber anzupassen. Je nachdem wo man sich befindet und mit wem man kommuniziert, muss die Kraft der Stimme verändert werden können.

Einen stillen und leisen Kollegen laut und überschwenglich nach dem Befinden zu fragen, wird bei ihm kein Wohlbefinden auslösen. Er kann sich nicht entspannen, fühlt sich unwohl und wird auch in Zukunft immer leise sein.

Einem lauten und fast aufdringlichen Geschäftspartner gegenüber kann man die eigene Lautstärke ruhig ein bisschen hinaufschrauben, da dieser sonst den Eindruck bekommt, er verhandle mit keinem ernstzunehmenden Partner. (red)

Wer mit seiner Stimme, dem Volumen oder der Lautstärke unzufrieden ist, kann etwas dagegen unternehmen.
Die Schule des Sprechens bietet kompetente Hilfe an.
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