Hearing für die Leitung des Museums moderner Kunst

23. Mai 2001, 10:03
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Außenseiterchancen für Köb, Kos, Steffen und Salden

Am Mittwoch findet das Hearing für die Leitung des Museums moderner Kunst (Mumok) ab 1. Jänner 2002 statt. Von den elf Bewerbern wurden vier eingeladen, ihre Konzepte zu präsentieren.

Außenseiterchancen haben Hubert Salden, Direktor der Kunsthalle von Hall/Tirol, und Radiomacher Wolfgang Kos, Gründer des virtuellen Pop-Museums: Edelbert Köb, Exchef des Bregenzer Kunsthauses und Professor an der Akademie der bildenden Künste, gilt als Wunschkandidat des Kulturministeriums (was Zweifel am Ausschreibungsverfahren aufkommen ließ). Gute Chancen werden auch Barbara Steffen nachgesagt. Sie kuratierte für Exkanzler Viktor Klima eine Plakatserie zum EU-Vorsitz Österreichs und war Assistentin von Guggenheim-Chef Thomas Krens.

In der Hearing-Kommission sitzt u. a. Wilfried Seipel, Direktor des Kunsthistorischen Museums und Präsident des Museumsbundes. Die KHM-Kooperation mit Guggenheim habe keinen Einfluss auf die Entscheidung, sagt Seipel.
(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 23. 5. 2001)

Von
Thomas Trenkler

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