Sega wegen Dreamcast höhere Verluste

22. Mai 2001, 14:28
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Schwacher Absatz und hohe Kosten durch Produktionseinstellung haben Ergebnis belastet

Der japanische Hersteller von Video-Spielgeräten Sega ist im vergangenen Geschäftsjahr mit seiner Spielekonsole Dreamcast tiefer in die Verlustzone gerutscht. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, schwoll der Fehlbetrag in der Gruppe zum Bilanzstichtag am 31. März auf netto 51,73 Mrd. Yen (480 Mill. Euro/6,60 Mrd. S) an, nach 42,88 Mrd. Yen im Vorjahr.

Starke Umsatzeinbrüche

Vor allem der schwache Absatz sowie außerordentliche Verluste im Zusammenhang mit der eingestellten Produktion der verlustbringenden Dreamcast-Konsole habe zu dem schlechten Ergebnis beigetragen. Der Umsatz der Gruppe sackte um 28,4 Prozent auf 242,91 Mrd. Yen.

Noch 2001 wieder schwarze Zahlen

Im laufenden Geschäftsjahr will Sega wieder schwarze Zahlen einspielen und erwartet einen Gruppengewinn von netto 2,1 Mrd. Yen und einen Umsatz von 189 Mrd. Yen. Sega will für das abgelaufene Geschäftsjahr wie im Vorjahr keine Dividende ausschütten. (APA/dpa)

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