Datakom und Check Point schützen vor Attacken aus dem Internet

22. Mai 2001, 14:20
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Zentrales Firewall-Management "b-secure" für KMU

Die Datakom Austria GmbH, eine 100-Prozent-Tochter der Telekom Austria AG, und die israelische Check Point Software Technologies haben am Dienstag in Wien ihre neue IT-Sicherheitslösung b-secure präsentiert. Dieses Produkt- und Dienstleistungsbündel soll Unternehmensnetzwerke vor Viren- und Hacker-Attacken aus dem Internet schützen. Das Neue daran: Die von Check Point entwickelte Software ermöglicht die zentrale Wartung der beim Kunden installierten Hard- und Software (Firewalls) sowie die Einspielung von Updates und die Auswertung der Logfiles durch die Datakom. Der Kunde muss sich mit b-secure nicht mehr selbst um die Wartung der Hard- und Software kümmern.

Mit diesem neuen Produkt wollen Datakom und Check Point vor allem Klein- und Mittelbetrieben ein Full-Service-Package in den Bereichen Betriebssicherheit, Geheimhaltung übertragener Daten, Backup und Update anbieten. Unterstützt werden mehr als 150 vordefinierte Anwendungen, Dienste und Protokolle, vor allem die bekannten Internet-Dienste HTTP, SMTP, FTP und Telnet. Als Hardware-Basis dient die Nokia IP110, in der drei 10/100 Ethernet-Ports stecken.

Nach der Installation des Firewall-Systems in ein Firmennetz übernimmt die Datakom den Fernbetrieb des Systems über einen Internet-Zugang rund um die Uhr. Bei einer Sicherheitsverletzung wird das Network-Management-Center der Datakom alarmiert und Experten der Datakom reagieren entsprechend. Zusätzlich wird der Kunde über die Sicherheitsverletzung informiert. Bedenken hinsichtlich eines möglichen Sicherheitsrisikos durch die zentrale Verwaltung hunderter Kunden-Firewalls wies der Leiter der Datakom-Applikationsdienste, Peter Tschuchnig, zurück. Einerseits würden die bei den Kunden installierten Firewall-Module autonom arbeiten und wären daher durch eventuelle Systemausfälle beim der Datakom nicht beeinträchtigt. Auch gegen mögliche Hacker-Attacken. auf die Datakom selbst sei man bestens gewappnet, betonte Tschuchnig, ohne allerdings näher darauf einzugehen. (APA)

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