Andritz plant Börsegang "noch vor dem Sommer"

22. Mai 2001, 15:42
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Auftragseingang, Umsatz und Ertrag im 1. Quartal jeweils mit deutlichen Steigerungen

Graz - Der Grazer Maschinenbauer Andritz AG will nun in Kürze doch an die Börse gehen: Bei anhaltend stabiler Entwicklung der Aktienmärkte in den kommenden Wochen soll es nun "voraussichtlich noch vor dem Sommer" so weit sein, hieß es am Dienstag in einer Unternehmensmitteilung. Auftragseingang, Umsatz und Ertrag haben sich im 1. Quartal d.J. deutlich verbessert.

Die Andritz AG hatte ihren geplanten Börsegang im Herbst vergangenen Jahres wegen des ihrer Meinung nach damals zu schlechten Börseklimas verschoben. Am Dienstag verlautete anlässlich der Präsentation der Quartalszahlen, dass sich die Stimmung nun "deutlich verbessert" habe, die aktuellen Einschätzungen für den Engineering-Sektor seien "merklich optimistischer geworden". Deshalb solle das Going Public nun "voraussichtlich noch vor dem Sommer" stattfinden. Mit dem Emissionserlös plant Andritz insbesonders die Akquisition des restlichen 50-Prozent-Anteils von Andritz-Ahlstrom sowie die Finanzierung des geplanten weiteren internen und externen Wachstums.

Im ersten Quartal d.J. ist der Auftragseingang um 56,6 Prozent auf 378 Mill. Euro (5,20 Mrd. S) gegenüber dem Berichtszeitraum des Vorjahres gestiegen. Der Umsatz erhöhte sich im Jahresvergleich um 33,5 Prozent auf 288,3 Mill. Euro. Das Ergebnis vor Firmenwertabschreibung (EBITA) hat sich mit 13,4 Mill. Euro mehr als verdoppelt. (APA)

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