Video-Disc-Recorder können den Vormarsch der DVD nicht bremsen

22. Mai 2001, 15:22
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"video": CD-Recorder für Videoanwendungen kommen zu spät auf den Markt

Noch sind DVD-Recorder nicht im Handel erhältlich, wer aber jetzt schon Filme auf kleinen Silberscheiben speichern möchte, kann dafür CD-R- und CD-RW-Videorecorder im Fachhandel erstehen. Die Zeitschrift "video" (Ausgabe 6/2001, EVT 23. Mai 2001) testete drei CD-Recorder der Marken Como, Datavideo und KCL. Fazit: Zur Konkurrenz für DVD-Recorder werden sich diese CD-Brenner nicht entwickeln, dafür kommen sie zu spät auf den Markt. Ebenso problematisch ist die eingeschränkte Kompatibilität der Speicherformate mit anderen Geräten wie DVD-Playern oder CD-Spielern. Eine Alternative sind Video-Disc-Recorder nur, wenn weder lange Spielzeiten noch optimale Bildqualität gefragt sind.

Testsieger: Datavideo VDR-3000 DV

Am ehesten konnte noch "video"-Testsieger Datavideo VDR-3000 DV (26.000 ATS) überzeugen. Der Recorder bot im S-VCD-Format das beste Bild und erstellte sogar CD-DVDs. Allerdings gab er Audio-Formate verzerrt wieder, und das laute Lüftergeräusch stört den Hörgenuss. Ein günstiges Angebot war der KCL KC-2100 (11.000 ATS). Seine Fernbedienung und das gute Bild im VCD-Modus überzeugte die Tester. Inakzeptabel war hingegen auch hier die Geräuschkulisse des Lüfters.

Troubles

Positiv bewerteten die "video"-Experten beim Testschlusslicht Como MPEG-2@disk (29.000 ATS) den leisen Lüfter und das ausbaufähige System. Aber seine gewöhnungsbedürftige Softkey-Menüführung und die fehlende Fernbedienung verhinderten eine bessere Platzierung. Das Problem der CD-Recorder liegt vor allem in der Kompatibilität der Formate. Die meisten DVD- oder CD-Player können die selbst gebrannten CDs nicht lesen. Und auch die CD-Recorder spielten teilweise noch nicht einmal alle bearbeiteten Discs der anderen "video"-Test-Konkurrenten ab.

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