Stefan Lexa bleibt doch in der zweiten Liga - bei Unterhaching

22. Mai 2001, 15:45
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Heinz Weber wird St. Pauli verlassen - Scheidungsgrund: Geld

München - Stefan Lexa wird auch in der kommenden Saison in der Zweiten Deutschen Liga spielen. Allerdings nicht mehr für den SSV Reutlingen, mit dem er eine starke Saison (vier Mal in der Kicker-Elf des Tages) hinter sich gebracht hat, sondern für den Bundesliga-Absteiger SpVgg Unterhaching. Der 24-jährige gebürtige Klagenfurter, der einen Zweijahresvertrag erhält, ist nach seinem Klubkollegen, Torhüter Michael Gurski, der zweite Neuzugang bei den Hachingern.

Lexa kehrt damit in den Münchner Großraum zurück, wohin er 1977 mit seinen Eltern als neunmonatiges Kind gekommen war. Das Kicken lernte er vor allem beim TSV 1860 München, dem er bis zu seinem 18. Lebensjahr von der E- bis A-Jugend angehörte. Dann spielte er für Landshut, Burghausen, Heimstetten und Wehen, ehe er nach Reutlingen in die Regionalliga übersiedelte und nicht unwesentlich am Aufstieg in die zweite Liga beteiligt war, in der die Württemberger auf Anhieb den siebenten Platz belegten.

Der schnelle, bewegliche Offensivspieler im rechten Mittelfeld besticht vor allem als Vorlagengeber, was nicht zuletzt auch seinem Klubkollegen Djappa ex aequo mit dem Bielefelder Wichniarek (je 18 Treffer) den Schützentitel in der zweiten Liga beschert hat. Daher wurde auch Otto Baric auf ihn aufmerksam und berief ihn in das Aufgebot für das WM-Qualifikationsspiel gegen Liechtenstein in Innsbruck, wo Lexa aber auf der Bank blieb.

Weber verläßt St. Pauli

Nach dem Aufstieg in die deutsche Fußball- Bundesliga werden sich der FC St. Pauli und der vom FC Tirol ausgeliehene Torhüter Heinz Weber wahrscheinlich trennen. "Es sieht nicht so aus, als könnte er bleiben", meinte St. Pauli-Manager Stephan Beutel am Dienstag. Der österreichische Meister hatte zuletzt 1,5 Millionen Mark (10,55 Mio. S/766.938 Euro) verlangt, die Hamburger wollen aber deutlich weniger zahlen. Stattdessen zeichnet sich eine Verpflichtung des 26-jährigen Kroaten Tihomir Bulat von SK Sibenik als Weber-Nachfolger ab.

Insgesamt fünf oder sechs neue Spieler, möglichst mit Erstliga- Erfahrung, will St. Pauli für die oberste Spielklasse neu verpflichten. Einziger fixer Neuzugang ist bisher der rumänische Mittelfeldspieler Catalin Racanel vom Regionalligisten Eintracht Trier. (APA)

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