Verhalten im Büro

20. November 2001, 10:39
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Höflichkeit, Fingerspitzengefühl und der Wille zu einem guten Auskommen

Egal ob Stress herrscht oder nicht - das Verhalten im Büro, der Umgang mit Kollegen ist von kleinen Unsicherheiten geprägt, die ganz normal sind und auch auf der Tagesordnung stehen. In einem Unternehmen stoßen viele Menschen unterschiedlichen Alters, Geschlechts, Ausbildung und Herkunft aufeinander. Dass wir nicht alle gleich sind, weiß jeder: Jeder hat eine unterschiedliche Mentalität und das ist auch gut so.

Guter Wille

Der Umgang mit einem Kollegen oder einer Kollegin, deren Persönlichkeit man noch nicht kennt, kann jedoch zu Missverständnissen führen. Dann ist es wichtig, dass die beteiligten Parteien nicht sofort beleidigt sind und fortan distanziert miteinander umgehen. Fingerspitzengefühl ist gefragt und der Wille, die Sache aus der Welt zu schaffen. Um Anfängerproblemen aus dem Weg zu gehen, hier ein paar Tipps:

Höflichkeit

Höflichkeit und Rücksichtnahme in und zwischen allen Ebenen der Hierarchie sind die Grundvoraussetzung für ein funktionierendes Teamverhalten in Büro. Wenn jeder Mitarbeiter davon ausgehen kann, dass der andere sich bemüht, diese Umgangsformen zu praktizieren, ist Toleranz gegenüber jeder Form menschlicher Kommunikation der nächste Schritt zu einem besseren Verständnis.

Zwischen kumpelhaft und distanziert

Mancher wünscht sich kumpelhafte Töne, andere bleiben länger auf Distanz. Toleranz für beide Charaktere ist hier gefordert. Auch wenn das Verhalten manchmal befremdlich scheint, sollte man doch immer im Kopf haben, dass prinzipiell keiner dem nächsten Böses will.

Kein Chefverhalten

Übertriebenes "Chefverhalten" – das gefällt weder dem Chef noch den Kollegen. Das Büro ist nicht der Ort für Revierkämpfe. Mancher ahnt vielleicht gar nicht, wie peinlich und schädlich Brüllerei im laufenden Betrieb ist. Für diese "Kollegen" gilt jedoch "lauter zu brüllen, verschafft nicht mehr Recht".

Freundlichkeit

Schroffe, knappe Antworten auf eine Frage des Mitarbeiters sind eher Anzeichen für Überlastung als für große Wichtigkeit in der Firma. Wenn gerade keine Zeit ist, bieten Sie an, dass Sie später darauf zurückkommen werden.

Offenheit

Viele Mitarbeiter sind mit einem Haufen Arbeit eingedeckt. Den zu bewältigen ist anstrengend und das darf man auch zeigen. Keiner braucht so zu tun, als würde er oder sie alles alleine schaffen. Da hilft meist ein offenes, faires Wort. Jeder Kollege sollte dafür empfänglich sein und außerdem hilft es, Konflikte im Ansatz zu vermeiden.

Geduld

Werden Sie nicht ungeduldig mit sich selbst und auch nicht mit anderen, wenn etwas nicht so klappt, wie Sie es sich vorgestellt haben. Wenn Sie jetzt "unlocker" werden, bremst das den ganzen Vorgang zusätzlich und die Atmosphäre im Büro ist nicht ideal zum Arbeiten. Und wenn sich jemand mal nicht an diese Spielregeln hält – seien Sie rücksichtsvoll und erlauben Sie auch anderen menschliche Schwächen! (red/Quelle: www.absolute-career.de)

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