SV Mattersburg hat den Klassenerhalt geschafft

25. Mai 2001, 16:23
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Auswärtssieg auf der Hohen Warte, Vienna trifft in der Relegation auf den FC Lustenau

Der SV Mattersburg hat sich am Mittwoch mit einem 3:2-Sieg auf der Hohen Warte gegen die Vienna den Klassenerhalt in der Ersten Division gesichert. Der älteste Fußball-Klub Österreichs hingegen muss als Tabellen-Neunter den Gang in die Relegation antreten, wo am 5. und 9. Juni der Meister der Regionalliga West, aller Voraussicht nach der FC Lustenau, wartet.

Hauptgrund für das schlechte Abschneiden der Döblinger in dieser Saison ist vor allem die katastrophale Heimbilanz. Seit dem 3. November des Vorjahres oder acht Spielen sind die Blau-Gelben im eigenen Stadion ohne Sieg. Die fünfte Meisterschafts-Niederlage in dieser Serie vor eigenem Publikum (bei drei Unentschieden) stieß die Vienna endgültig in die Relegation.

3.000 Zuschauer bedeuteten Saison-Rekord für die Vienna, allerdings stand der Großteil davon im Lager der Gäste. Die Burgenländer begannen wohl auch aus diesem Grund stark und gingen durch einen Kopfball von Köszegi nach Bodul-Freistoß schnell in Führung (8.), die Mörz aus einem Elfer noch ausbaute (32.). Ein Kopfball-Treffer des eingewechselten Pichlmann (40.) ließ die Hausherren noch einmal hoffen, aber Wagner sorgte nach Abwehrfehler der Vienna-Verteidigung für die endgültige Entscheidung (59.). Das 2:3 durch Graf war nur noch Resultatskosmetik.

Vienna - SV Mattersburg 2:3 (1:2). Hohe Warte, 3.000, Plautz.

Torfolge: 0:1 ( 8.) Köszegi 0:2 (32.) Mörz (Elfmeter) 1:2 (40.) Pichlmann 1:3 (59.) T. Wagner 2:3 (84.) Graf

Rot: Handl (Vienna/85./Foul) Gelb-Rot: Weiss (Vienna/87. Foul) Gelbe Karten: Cestnik bzw. Mörz, Pinturic, Porics

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SV Mattersburg

Die Stadt:

Mattersburg, Bgld., MA, Stadt, 258 m, 5776 Ew.,
28,20 km2, an der Wulka, am O-Fuß des Rosaliengebirges.
- BH, Bez.-Ger., Arbeitsmarktservice, Landw. Bez.-Referat, WK,
Gebietskrankenkasse, Bischöfl. Seminar, Behinderten-Tagesheimstätte,
Beratungsstelle des Psychosoz. Dienstes, Frauenservicestelle,
Sporthalle, BG und BRG, HAK mit Aufbaulehrgang, Stadtbücherei,
Kulturzentrum.
Urk. 1202 als "villa Martini", später Mattersdorf. Bis 1921 bei Ungarn, 1924 in M. umbenannt,
Stadterhebung 1926.

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