Firmen-Buchhaltungen noch kaum auf Euro umgestellt

21. Mai 2001, 15:29
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In Österreich erst bei 1,4 Prozent der Unternehmen

Brüssel - Firmen in den zwölf Staaten der Euro-Zone haben ihre Buchhaltung bisher kaum auf die neue Währung umgestellt. Wie die Europäische Kommission am Montag in Brüssel in ihrem Quartalsbericht über die Euro-Nutzung mitteilt, haben im Schnitt gerade ein Prozent der Unternehmen die Gemeinschaftswährung bereits als Buchwährung eingeführt.

Positive Ausnahmen bilden lediglich Luxemburg und Belgien: Dort rechnen bereits 21 beziehungsweise 13 Prozent der Firmen intern in Euro-Beträgen ab. In den Niederlanden liegt der Anteil bei 4,8 Prozent, in Frankreich bei 1,5 Prozent und in Österreich bei 1,4 Prozent. Für Deutschland lagen den Angaben zufolge keine aktuellen Zahlen vor, der zuletzt verfügbare Wert lag der Kommission zufolge bei unter einem Prozent. (APA)

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