Mehr Speicherplatz auf der Festplatte

21. Mai 2001, 12:28
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Neue IBM-Technologie ermöglicht 400 Gigabyte

Die IBM Storage-Abteilung will mit einer innovativen Festplatten-Technologie namens "Pixie Dust" die Speicherkapazität in neue Dimensionen heben. Kernstück der "Feenstaub"-Technologie ist das nur drei Atome dicke Edelmetall Ruthenium (Ru), das als AFC (antiferromagnetically coupled)-Medium zwischen zwei magnetischen Speicherschichten eingebettet ist.

100 Gigabits pro Quadratinch

Pixie Dust soll bis 2003 die Datendichte auf Festplatten auf 100 Gigabits pro Quadratinch bringen, was einer Desktop-Festplatte von 400 GB, einer Notebook-Festplatte von 200 GB sowie einer Microdrive von 6 GB entsprechen würde. "Wir haben einen Weg gefunden, AFC in unsere derzeit übliche Hard Drive-Produktionsmethode zu integrieren. Daduch sind wir in der Lage, bei keinen oder nur geringen Mehrkosten die Kapazität zu verdoppeln", erläuterte IBM Forschungsleiter Currie Munce.

Ab Juni ist AFC im Einsatz

Künftig soll in allen IBM-Festplatten AFC eingesetzt werden. Als erstes Modell wird die für Juni angekündigte, tragbare "Travelstar"-Festplattenfamilie über die neue Technolgie verfügen. Die Speicherdichte liegt bei den ersten Modellen jedoch erst bei 25,7 Gigabit pro Quadratzoll. Im Herbst soll die Kapazität der Travelstar um ein weiteres Drittel erhöht werden. Es wird erwartet, dass auch die anderen Festplattenhersteller wie Seagate oder Fujitsu AFC-Platten auf den Markt bringen werden. (pte)

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