Neun Menschen starben vergangene Woche im Straßenverkehr

24. Mai 2001, 09:40
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Wesentlich geringerer Blutzoll als im Vergleichszeitraum des Vorjahres

Wien - Neun Menschen sind nach vorläufigen Zahlen des Innenministeriums in der vergangenen Woche auf Österreichs Straßen gestorben. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren noch 24 Todesopfer zu beklagen gewesen. Am Wochenende verunglückten drei Verkehrsteilnehmer (2000: 13).

Bei den insgesamt acht tödlichen Verkehrsunfällen (2000: 22) starben zwei Pkw-, zwei Lkw-, drei Motorrad- und ein Moped-Lenker. Außerdem kam ein Fußgänger ums Leben. Nicht angepasste Geschwindigkeit (in drei Fällen) bleibt Hauptunglücksursache, bei je einem Unfall wurde Herzversagen, Fahrfehler, Fehlverhalten (Fußgänger) und Übermüdung eruiert. Zwei Insassen waren nicht angegurtet, ein Biker trug keinen Helm und ein Lenker beging Fahrerflucht.

Vom 1. Jänner bis zum 20. Mai dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 291 Verkehrstote zu beklagen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 343 Menschen tödlich. (APA)

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